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Nachricht vom 04.03.2021    

Kreative Ideen und positiver Austausch beim Digitalen Forum Wisserland

Mehr als 30 Personen nahmen am ersten Digitalen Forum der Zukunftsschmiede Wissen teil. Wie kommen wir mit Schwung aus der Krise und wie soll es 2022 im Wisserland aussehen? Ideen wurden gesammelt und es fand ein reger und konstruktiver Austausch im digitalen Rahmen statt.

Mehr als 30 Teilnehmer nahmen am digitalen Forum der Zukunftsschmiede teil. (Foto: Kultur-werk)

Wisserland. Zum digitalen Treffen der Zukunftsschmiede Arbeitskreis Wirtschaft/Regionalentwicklung hatte die Verbandsgemeinde mit dem Citymanagement und der Wirtschaftsförderung Wissen am Dienstag (2. März), 18.30 Uhr eingeladen. Mehr als 30 Personen nahmen am Forum teil, wobei sich die Gruppe mit Personen aus den verschiedensten Bereichen zusammen setzte: Mitwirkende des Treffpunkt Wissen und des Digitalen Stammtischs, ehrenamtlich Tätige, interessierte Bürgerinnen und Bürgern aus der ganzen Verbandsgemeinde, Mitarbeiter der Verwaltung, Fraktionsmitglieder und viele weitere.
Arbeitskreisleiter Thomas Schilling begrüßte die vielen Teilnehmer herzlich, genauso wie Bürgermeister Berno Neuhoff, der die Moderation übernahm. Dominik Weitershagen (Geschäftsführer des Kulturwerks Wissen) sorgte für einen reibungslosen technischen Ablauf.

In der Hauptsache ging es an diesem Abend darum, mittel- und langfristige Chancen für die Region zu analysieren. Dabei spielte die Digitalisierung der Angebote über die Internetpräsenz des Wisserlandes eine große Rolle. Genauso wie den Blick auf mögliche Szenarien nach der Krise zu werfen. Wisserland.de als Marke durch Vernetzung und "Mitmachen" nach vorne zu bringen, spielt dabei eine große Rolle.

Zu Beginn stellte sich Markus Rödder vor. Seit Oktober 2020 als Leiter der neu eingerichteten Stabsstelle „Wirtschaftsförderung, Öffentliche Einrichtungen, Facility-Management“ aktiv, ist die Zukunftsschmiede mit dem Arbeitskreis Wirtschaft/Regionalentwicklung an seinen Bereich angegliedert.

Er umriss sein Aufgabengebiet wie genauso wie Citymanager Uli Noss in seiner Vorstellung. Den Beiden ist eine „verzahnte“ Arbeit wichtig, mit dem Ziel Stärken und positive Kräfte sowohl auf VG- als auch auf Stadt-Ebene zu bündeln. Den Mix aus Geschäften, Gastronomie, Unternehmen und Gewerbebetrieben, Freizeit und Wohnen in Einklang zu bringen und dabei die Marke „Wisserland.de“ nach vorne zu bringen - ihr erklärtes Ziel.

Marke Wisserland.de: Es braucht jeden Einzelnen
Jochen Stentenbach, zuständiger Sachbearbeiter der VG u.a. für die gesamtinhaltliche Gestaltung der Internetpräsenz Wisserland, ist begeistert, wie sich die Seite aktuell entwickelt. Jede Woche kommen Einträge dazu und die Seite, die zum Jahreswechsel 2019/2020 unterstützt mit Fördergeldern an den Start ging, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Doch die Internetseite, die quasi die „Gelben Seiten“ für Wissen und das Wisserland darstellen soll, hat dabei noch Luft nach oben. Mit der Seite, so Stentenbach, gleiche man sich aktuell an den Ist-Zustand der schnell voran schreitenden Digitalisierung an und gerade Corona macht dies brandaktuell und wichtig. Im Hinblick auf Printmedien, wie Bürgerbroschüren, die sich rasend schnell überholen, spart die schnell zu aktualisierende Internetseite für das Wisserland zudem Geld.

Marc Nilius, technischer Administration der Seite, belegte die wachsenden Nutzerzahlen, die sich derzeit monatlich zwischen 1600 und 2000 Besuchern bewegen. Wenn die Seite Wisserland nach vorne will, so Nilius, sei eine stets sichergestellte Aktualität von größter Bedeutung. Angefangen von einer kompletten Übersicht aller Angebote der gesamten Region Wisserland bis hin zu stets aktuellen Öffnungszeiten. Um dabei Schnelligkeit zu garantieren sei es wichtig, dass jeder seine Präsenz auf der Seite Wisserland selbst auf dem aktuellen Stand halte. Dazu kam die Anregung aus dem Kreis der Teilnehmer, hierzu eine kurz Online-Schulung durchzuführen.



Dominik Weitershagen, Mit-Pate der Seite, regte an, dass jeder als Multiplikator für die Marke aktiv werden solle. Auch kleine Läden, die sonst nicht digital auffindbar wären, haben hier die Möglichkeit sich darzustellen. Der Hinweis, die eigene Homepage mit der des Wisserlandes zu verknüpfen, um eben für das Wisserland als Ganzes Werbung zu machen, war ein Vorschlag für eine optimale Vernetzung und einen Mehrwert für alle.

Präsenter müsse die Seite auch dadurch werden, dass z.B. Aufkleber u.a. an den Geschäften und im Regiobahnhof mit dem QR-Code versehen würden. Die Seite ggf. durch eine App für die mobile Nutzung zu vereinfachen und Anreize für Jugendliche zu setzen, die Seite stärker nutzen, auch eine Bekanntmachung des Wisserlandes über die Region hinweg, anlehnend an das Konzept des Wäller-Marktes, waren weitere Ideen.

„Vernetzen ist das große Thema“, ist sich auch Berno Neuhoff sicher, um die digitale Plattform „unsere Visitenkarte“ und damit das Wisserland als Marke nach vorne zu bringen. In der Umsetzung sei ein gutes Zusammenspiel aus Haupt- und Ehrenamt gefragt. Zukünftig soll auch das Wissener Mitteilungsblatt eine Namensänderung hin zu Wisserland erfahren.

Der Blick in die Zeit nach Corona mit vielen inspirierenden Ansätzen
Um den Blick noch weiter nach vorne zu richten, warf Neuhoff die Frage in den Raum, wie es im Frühjahr 2022 im Wisserland aussehen soll und wie man gemeinsam mit Schwung aus der Krise kommt. Auch dazu gab viele positive Anregungen: Die Angebotspalette des Einzelhandels in der Stadt müssten überdacht werden, es solle eine zentrale Anlaufstelle für Jugendliche, Vereine und Gruppen mitten in der Stadt geben. Der Hinweis, dass Konsum nicht das Allheilmittel sei, sondern mehr die Frage im Raum stehe, wie man das Interesse an den verschiedensten Themen in der Bevölkerung, besonders auch der Jugend wecken könne, sei dabei eine wichtige Aufgabe.

Eine Übersicht auf Wisserland.de aller nach dem Lockdown geplanten Veranstaltungen wurde für wichtig gehalten, um ein Überangebot an schlecht besuchten Festen zu vermeiden. Schon jetzt dafür zu sorgen, dass sich in der später fertig gestellten Rathausstraße städtisches Flair entwickelt, indem einfache Rahmenbedingungen geschaffen würden, damit sich Außengastronomie und Außenverkauf präsentieren können, war ein weiterer Impuls. Gewünscht wurden Anreize, damit sich Läden mit regionalen Produkten ansiedeln und sich im gleichen Maße der Wochenmarkt neu organisiert.

Überlegungen über den Einzelhandel hinaus gingen in Richtung Coworking-Space, wobei Räumlichkeiten für neue Arbeitsformen von Freiberuflern, Unternehmensgründern mit innovativen Ideen, die quasi nur einen Schreibtisch brauchen, zur Anmietung geschaffen werden. Dies könne Leben in die Stadt und dem zukünftigen wichtigen Mix aus Geschäften, Gastronomie, Büros, Gewerbe, Freizeit und Wohnen in Einklang bringen.

Neben gewünschten Thementagen, wurde auch der Ruf nach einem Kino laut. Wobei im Hinblick auf das Kino bereits „Kinowochenenden“ über den Arbeitskreis Kultur im Kulturwerk in Augenschein genommen werden.

Nach der mehr als zweistündigen „Sitzung“ im digitalen Forum mit sehr vielen konstruktiven Ideen und Arbeit für viele Jahre, so Berno Neuhoff, will man jetzt vorerst ein bis zwei konkrete Projekte aussuchen und diese mit Leben füllen. In diesem Sinne lautet einer der letzten Beiträge im Chatverlauf der Veranstaltung: „Mitmachen ist angesagt!“.

Wer sich im Arbeitskreis Wirtschaft/ Regionalentwicklung aktiv beteiligen möchte, kann sich direkt mit Wirtschaftsförderer Markus Rödder unter Markus.Rödder@rathaus-wissen.de in Verbindung setzen. Für die kostenlose Darstellung von Geschäften, Einzelhandel, Gastronomie und Unternehmen auf der Internetpräsenz Wisserland.de ist Uli Noss Ansprechpartner (citymanager@rathaus-wissen.de). (KathaBe)


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