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Nachricht vom 05.03.2021    

Reuber veranstaltete Online-Diskussion: "Digitalisierung und künstliche Intelligenz"

Der CDU-Direktkandidat im Wahlkreis 2, Dr. Matthias Reuber, hatte zu einer Online-Diskussionsrunde am 4. März eingeladen. Dieses Mal ging es um das Thema „Digitalisierung und künstliche Intelligenz“.

Kerstin Rudat und Dr. Matthias Reuber

Kreisgebiet. Unternehmerin und Marketingexpertin Kerstin Rudat nahm als Expertin und Mitglied des Praktikerteams „Wirtschaft und Verkehr“ von Christian Baldauf an der Veranstaltung teil. Zu Beginn der Veranstaltung beleuchteten Reuber und Rudat die Begriffe Digitalisierung und künstliche Intelligenz aus ihren Blickwinkeln. Reuber beschrieb die Digitalisierung als digitale Umwandlung und Darstellung von Informationen und ging auf die digitale Modifikation von Maschinen ein. Er verwies auf den rasanten Anstieg der weltweiten Datenmenge und erläuterte anhand von Beispielen aus seinem Beruf anschaulich wie mit Hilfe künstlicher Intelligenz in der Industrie Mehrwerte geschaffen werden können.
Rudat schilderte, dass die Künstliche Intelligenz in vielen Bereichen längst Bestandteil unseres Lebens sei. Als Gründerin einiger Start-ups betonte sie außerdem, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen für die Schaffung von Innovationen besonders wichtig sei.

Im Anschluss entwickelte sich schnell eine Diskussion wie sich Digitalisierung und künstliche Intelligenz auf das Leben im ländlichen Raum, konkret im Kreis Altenkirchen, in Zukunft positiv auswirken können. Reuber betonte die Wichtigkeit einer stärkeren Vernetzung von umliegenden Hochschulen mit lokalen Unternehmen. Ein stärkerer Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Bildungseinrichtungen akademischer und beruflicher Art könne zum Innovationstreiber werden und die gesamte Region stärken. „Regionale Co-Working-Spaces, Gründer- oder Technologiezentren können in Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen attraktive Arbeitsplätze vor Ort schaffen und dabei helfen, dass junge Menschen nach ihrer Ausbildung oder ihrem Studium in unserer Heimat bleiben.“, so Reuber. Rudat betont in diesem Zusammenhang auch die Wichtigkeit eines Gründerstipendiums, damit der Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtert wird und gute Ideen ohne Existenzängste wachsen können.



Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer auch, dass die Schnittstellen zwischen Verwaltung und Wirtschaft weiter digitalisiert werden müssen. Damit könnten Effizienzgewinne erreicht und Bürokratiekosten gesenkt werden. „Die Verfügbarkeit und Anwendung digitaler Technologien ist Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität. Diese Chancen wollen wir für den Kreis Altenkirchen und Rheinland-Pfalz nutzen.“, so Reuber. Notwendig dafür seien kräftige Investitionen in Forschung, Infrastruktur, Wirtschaft und Verwaltung. (PM)


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