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Nachricht vom 20.06.2021    

Smart-Home – Technik für jedermann?

Smart-Home-Systeme sind in alle Munde. Jeder hat sie. Entweder im Smartphone oder über die Marktführer von Amazon und Google. Sie sind klein, sie können viel, doch intelligent sind sie leider noch nicht. Sie führen Aufgaben über Sprachbefehle durch, die zuvor einprogrammiert wurden. Bis künstliche Intelligenz bei den Smart-Home-Systemen einfließt, werden wir noch Jahre warten müssen. Doch schon jetzt können uns die smarten Helfer viele Aufgaben abnehmen und den Alltag erleichtern. Erleichtern … also komfortabler gestalten. Doch lohnen die Systeme wirklich?

Smart-Home-System | Foto: hamburgfinn, pixabay.com, Pixabay License

Die Anschaffung Smart-Home
Amazon ist die Nummer 1 im Markt, gefolgt von Google. Apple hingegen liegt noch abgeschlagen. Das Amazon mit seiner Alexa die Nummer 1 wurde, liegt vor allem an 2 Gründen. Zu einem war der Konzern der erste, der die Geräte in den Markt massentauglich einführte. Wer sich einmal für Alexa entschieden hat, bleibt in der Regel dabei. Zum anderen werden die Geräte sehr billig verkauft. Jeder kann sich also die Anschaffung leisten. Ein gewieftes Marketing und die Marktstellung von Amazon machten Alexa bei uns und in den Staaten zu einem Erfolg.

Firmen die sich in dem Bereich tummeln
Anbieter von Technik gibt es zahlreiche. Die Nachfrage ist riesig und deshalb steigt auch der Aktienwert dieser Firmen. Wenn man beispielsweise Blue Chip Aktien kaufen möchte, sollte man sich informieren und schauen, wohin die Reise geht. Auch zahlreiche andere große Firmen konzentrieren sich mehr und mehr auf den Home Entertainment Bereich und steigern so ihre Zukunftsaussichten. Und die Geräte sind mittlerweile gut und bezahlbar.

Was können sie?
Die Smart Home Systeme reagieren auf unsere Stimme und sind auch über die App bedienbar, also auch weltweit steuerbar, was bei der Licht- und Heizungsschaltung ein Vorteil sein kann. Über den Sprachbefehl kann praktisch alles gesteuert werden: PC, TV, Telefon, Licht, Heizung, Steckdosen, Kaffeemaschinen, Alarm, Türöffner und vieles mehr.

Die Möglichkeiten vereinfachen unseren Alltag. Sie machen den Ablauf bequemer, sind aber noch keine nützlichen Helfer. Doch der Fortschritt kommt. Sofern die KI Technik in einigen Jahren auch Einfluss auf Alexa nimmt und das Gerät sogar teilweise selbstständig denken macht, machen die Geräte durchaus Sinn. Bis dahin sind sie aber nur reines Spielzeug.

Hilfreich bei Senioren
Es gibt allerdings eine Ausnahme. Während Alexa und Co. Spielzeug sind, können sie bei Senioren und Menschen mit Behinderungen wertvolle Hilfe leisten. Ältere Menschen könnten weiterhin in ihren Wohnungen verbleiben und müssten nicht in ein Heim. Alexa unterstützt dabei. In den Staaten gehören Smart-Home-Systeme längst zum Alltag von Senioren und sind auch in den Heimen zu finden. Hier lassen sich wirklich wertvolle Einsatzmöglichkeiten finden.

Die Probleme
Dennoch sind die Probleme groß. Der große Rückversicherer warnte unlängst vor den Geräte. Sie sind nicht sicher. Hacker könnten problemlos Zugriff bekommen. Ähnlich wie bei der Webcam, könnten sie unbemerkt Gespräche belauschen, sich Zugriff zu Alarm und Türöffnung verschaffen.

Der Datenschutz in Europa ist nicht mehr zeitgemäß und behindert den Fortschritt der smarten Helfer. Das größte Problem ist jedoch der Internetanschluss. So arbeitet China schon am 6G Standard, während in Deutschland noch der 5G Ausbau geplant wird. Die großen Firmen haben schon mitgeteilt, dass es keinen flächendeckenden Ausbau geben wird. So bleibt das Land weiterhin abgeschnitten. Für Städter hingegen, vor allem im Westen, gibt es stabile Internetanschlüsse, die den Einsatz von Alexa und Co. ermöglichen. (prm)

Agentur Autorin:
Stephanie Weissmann



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