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Wirtschaft | Gastartikel


Nachricht vom 22.10.2021    

Helium, „Peoples Network“ und eine neue Art des Mining

Kryptowährungen sind schon seit Jahren in aller Munde, neuerdings vor allem durch die neuen Allzeithochs von Ethereum und Bitcoin. In den letzten Tagen legte der Bitcoin Kurs kräftig zu und knackte das alte Allzeithoch von ca. 64.000 US-Dollar seit dem stieg der Kurs weiter und kratze schon an der 67.000 US-Dollar Marke, das führte dazu das immer mehr Investoren Bitcoin kaufen um von diesem Anstieg zu profitieren. In Deutschland können Anleger auf mehreren Plattformen mit Kryptowährungen handeln, wie https://www.bsdex.de/de/, https://www.justtrade.com/ und https://paybis.com/de/. Gleichzeitig steigen auch die Kurse von Ethereum und Polkadot, zwei der beliebtesten Altcoins. Unabhängig davon wollen die Menschen weiterhin investieren und Ethereum kaufen.

Foto Quelle: pixabay.com / xresch

Doch neben den großen Namen am Markt tauchen immer neue Währungen auf und bieten Investoren einen Markt für Expansion. Eine davon, das sogenannte „Peoples Network“ mit seiner Währung Helium stellt der Artikel im Folgenden vor.

Was ist das „Peoples Network“?
Das „The Peoples Network“ ist eine neue Art von Netzwerk mit dem man auf das Internet zugreifen kann. Vor allem wird das „Peoples Network“ als dezentralisierte, massive Connectivity bezeichnet, mit der sich Entwickler, Unternehmen und ganz normale Menschen verbinden können. Dabei ist dieses Netzwerk auch eine Blockchain über die Transaktionen des Helium Coins und das Mining der selbigen abgewickelt wird.

Dabei setzt das „Peoples Network“ vor allem auf Transparenz, dabei ist die Blockchain selbst eine Open Source Software. Diese Herangehensweise hilft vor allem das die Entwicklungskosten dieser Blockchain geringgehalten werden. Das führt auch dazu das die Kosten für die Nutzung des Netzwerkes ebenfalls gering sind. Die größte Neuigkeit dabei war der Launch der Console 2.0, also einer überarbeiteten und erweiterten Variante des aktuellen Netzwerkes.

Wie funktioniert das „Peoples Network“?
Als Grundlage dient Kryptowährungen die sog. Blockchain (dt.: „Blockkette“). In dieser werden mehrere Blöcke aus komplexen Datenfolgen aneinandergereiht werden umso etwaige Manipulationen zu verhindern. Neue Coins werden durch das sog. Mining erschaffen, hier lösen Computer unter dem Aufwand von großer Rechenleistung komplexe Aufgaben und genieren so in einem Netzwerk neue Coins. Die maximale Anzahl an Coins ist dabei nicht wie Bitcoin auf insgesamt 21 Millionen begrenzt, was eine höhere Skalierbarkeit ermöglicht. Diese Coins können dann gehandelt werden oder als Zahlungsmittel verwendet werden. Weltweit nimmt die Zahl an sowohl online als auch offline Shops, welche Bitcoins oder dergleichen akzeptieren, zu.

Wie wird Helium gemined?
Anders als bei den herkömmlichen Kryptowährungen wird Helium nicht mithilfe von Grafikkarten, sondern mit einem Router gemined. Dabei kommt es dabei vor allem auf die Lage des Routers an, da dieser auf der einen Seite sein Signal effektiv verbreiten sollte, aber auch eine gewisse Anzahl an „Zeugen“ braucht. Bei diesen „Zeugen“ handelt es sich um andere Router, welche bestätigen das der eigene Router einen gewissen Bereich abdeckt. Auf Basis dieser Abdeckung wird dann berechnet wie viel Helium man minenen kann und damit im Umkehrschluss auch wie viel Geld man erhält. Der Verdienst kann dabei zwischen ein paar Euro pro Tag bis hin zu mehr als 5.000 € pro Monat reichen. Alles abhängig von der Lage und wie viel Helium der eigene Router mined. Die Router können dabei von 600 € bis 5.000+ € kosten und sind wie Grafikkarten aktuell überall vergriffen.

Die Zukunft von Helium?
Wie bei allen Kryptowährungen lässt sich auch die Zukunft von Helium nur schwer vorhersagen, das der gesamte Markt einer hohen Volatilität unterliegt. Wir sind uns aber sicher das Helium nicht der neue Bitcoin wird, aber eine interessante Option für Anleger bleibt. Das „Peoples Network“ bietet vor allem neuen Unternehmen eine gute Möglichkeit Kosten zu senken, hier liegt der Hauptnutzen des Heliumnetzwerkes. Auf jeden Fall können wir aber sagen das die Zukunft von Helium interessant bleibt. (prm)

Gastautor:
Tino Bergemann - SEO/Content-Marketing Texter bei Paybis.



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