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Nachricht vom 28.08.2018    

Der Herbst kann kommen. Herbst-Aktivitäten auf dem Prüfstand

Sobald die Temperaturen nachts unter die zehn Grad Marke fallen, spürt es jeder Frühaufsteher: Der Herbst naht. Er lugt aktuell noch heimlich auf die Morgensonne, die noch ihre Kraft versprüht. Doch bald wird er sie besiegen. Dann neigt sich auch die Freibadsaison dem Ende zu, die im Sayner Freibad heuer als rekordverdächtig beschrieben wurde.

Gerade weil es im Herbst nicht mehr brütend heiß ist, eignet sich diese Jahreszeit bestens für eine Radtour. Der Radweg Sieg ist eine beliebte Tour in der Region. Die Strecke ist mit 67 Kilometern überschaubar. Und die Landschaft sorgt für jede Menge Sehenswertes. Foto: pixabay.com © Antranias (CC0 Public Domain)

Region. Auch im Wiedtalbad gab es einen Grund zu feiern, denn bereits Mitte August wurde dort der 20.000. Besucher willkommen geheißen. Wer sich jetzt noch ins kühle Nass unterm blauen Himmel stürzt, der wartet meist bis nachmittags. Nach dem Mittag entfaltet die Sonne nämlich nochmal ihre ganze Kraft. Wer sich früh morgens in die Fluten stürzen will, muss hingegen vergleichsweise unempfindlich gegen Kälte sein. Aber auch Herbst-Aktivitäten haben ihren Reiz. Welche Möglichkeiten es dann in der Region gibt, verrät dieser Beitrag.

Sportlich durch den Herbst

Wenn die Blätter langsam ihre Ast- und Baumheimat verlassen, dann hält der Herbst Einzug. Und gerade dann ist es verlockend, draußen Sport zu treiben. Schließlich ist es dann nicht mehr so heiß, dass bei der kleinsten Outdoor-Aktivität der Hitzschlag droht. Wer ab der Haustür sportlich aktiv sein möchte, der sollte zum nächsten Park joggen oder ein anderes grünes Ziel anvisieren. Wer lieber radelt, dem empfiehlt NRW Tourismus den Radweg Sieg.

Auf 67 Kilometer führt die Strecke von Windeck-Au bis nach Niederkassel-Mondorf. Und der Tourismusverein ist sich sicher: Das ist binnen einem Tag zu schaffen. Die Strecke kann aber auch gut und gerne in mehreren Etappen erkundet werden. Sehenswert ist die Strecke allemal. Streuobstwiesen, Flussauen, Wälder und Deiche sorgen für landschaftlich vielfältige Anblicke. Ein kleines Highlight auf der Strecke ist der Siegwasserfall, der auch ein Zeitzeuge des Eisenbahnbaus ist. Ebenfalls historisch bedeutend ist die Burg Blankenberg, die im Jahr 1150 erbaut wurde.

Schotten dicht und eintauchen in die Welt der Zocker

Natürlich bringt der Herbst auch einmal Tage mit sich, an denen es Bindfäden regnet und an denen man froh ist, nicht das Haus verlassen zu müssen. Vor allem Zockerfreunde litten einst noch sehr unter dem wetterbedingten Ausgangsverbot. Heute, im Zeitalter von Online-Slots, ist das längst nicht mehr so, denn das, wofür man einst in die Kneipe, die Imbissbude oder die lokale Spielstätte pilgerte, ist jetzt ganz einfach online verfügbar.

Wer das Automatenspiel als Indoor-Aktivität für die Schlecht-Wetter-Periode für sich entdeckt, der muss nach der Sommerpause nicht bei null anfangen. Infos und Wissenswertes, Strategien und Tricks, Testberichte und Bonus-Systeme bekannter Automatenspiele sind ebenso online verfügbar wie die Spiele selbst. Wer sich online mit Gewinnchancen, Verfügbarkeit, Proberunden, Regeln und Features auseinandersetzt, der kann nicht nur Spielspaß genießen, sondern vielleicht auch den einen oder anderen Groschen gewinnen. Vielleicht eignet sich der Herbst ja dann dazu, für den Winterurlaub zu sparen.

Die Zeit der Flohmärkte beginnt

Schnäppchenjäger kommen ab sofort wieder voll auf ihre Kosten. Der Linzer Herbstbasar „Rund ums Kind“ läutet bereits am kommenden Sonntag, 2. September, die diesjährige Flohmarktsaison ein. Um auf Schnäppchenfang zu gehen, muss es nämlich keine 30 Grad im Schatten haben. Stattdessen werden vom Förderverein der Linzer Kita Sankt Marien Herbst- und Winterkleidung angeboten. Auch Spielzeug und viel Nützliches rund um den Nachwuchs lassen sich dort für kleines Geld erstehen. Wer keinen Flohmarkt verpassen möchte, kuckt in die regionalen Info- und Anzeigenblätter oder online.

Tipp: Am besten wird jetzt schon ab und an ein Schrank geräumt und aussortiert. Dann wird der Flohmarkt – finanziell betrachtet – nicht selten zum Tauschbasar. Die Klamotten und Spielsachen aus dem eigenen Haushalt werden gegen eine Nummer größer getauscht. Das schont den Geldbeutel und auch die Umwelt, schließlich muss nicht immer alles auf dem Müll landen, nur weil es vielleicht im eigenen Haushalt keine Verwendung mehr findet.

Die Alternative: Auch wer keine Lust verspürt, Kisten mit Ausgedientem zu packen, um einen guten Standplatz zu kämpfen und dann im schlimmsten Fall bei jedem Produkt bis auf ein Minimum runtergehandelt zu werden, kann den Herbst nutzen, um auszumisten. Auch im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Optionen, um gebrauchte Sachen zu verscherbeln. Möglich ist die Nutzung von den Klassikern wie eBay und Co. Allerdings etablieren sich mehr und mehr auch Nischenforen am Markt, die einen Vorteil haben: Sie funktionieren ähnlich wie ein Kinderflohmarkt. Dort werden beispielsweise nur Produkte verkauft, die für Kinder sind. Logisch, dass sich dort auch nur Käufer tummeln, die auf der gezielten Suche sind. Das kann die Erfolgschancen steigern.


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